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Zusatzvorstellung: Kohlhiesels Töchter

31. Juli / 19:30

Eine Zusatzvorstellung des Stücks „Kohlhiesls Töchter“ bietet das Landestheater Dinkelsbühl am Freitag, 31. Juli, ab 19.30 Uhr an. Das Stück um den Hotelbesitzer Zacharias Kohlhiesl, seine beiden Töchter Susi und Liesl, deren unterschiedliche Sicht auf die Notwendigkeit von Liebe und Ehe und eine Schar mehr oder minder tölpelhafter Verehrer kommt beim Publikum so gut an, dass eine weitere Aufführung eingeplant werden kann. In dieser aufwändigen Produktion treten neben den Ensemblemitgliedern und Schauspielgästen auch Musiker und Chorsängerinnen und -sänger aus Dinkelsbühl und der Region auf, was mit zum wachsenden Kult-Charakter des Stücks beiträgt; zudem hat Regisseur Till Rickert die Handlung mit allerlei Dinkelsbühler Lokal-Kolorit angereichert.

Inhalt:

„Kohlhiesls Töchter“ wurde mehrfach verfilmt, unter anderem auch im Jahr 1962 mit Lieselotte Pulver in einer Doppelrolle als Susi und Liesl Kohlhiesl. Und aus diesem Film wurde schließlich wieder ein – gleichnamiges – Theaterstück. Das Landestheater Coburg hat vor gut zehn Jahren diese Fassung richtig aufgepeppt, mit viel Ironie, schmissiger Musik und ganz viel Wirtshausstimmung – und das Landestheater Dinkelsbühl geht diesen Weg jetzt weiter und zeigt einen Lustspiel-Klassiker aus der Film-Geschichte ganz entstaubt als witzigen Blick zurück auf hier und da reichlich seltsame Eheanbahnungs-Geschichten.

Und so wird auf der Bühne ganz viel Spaß und Spektakuläres ausgepackt. Mit Chorgesang und Blasmusik (musikalische Leitung: Armin Bestelmeyer und Teresa Spors) von vielen Mitwirkenden aus Dinkelsbühl und Umgebung bekommt das Stück schnell tüchtig Fahrt auf der überdachten Freilichtbühne. In der Inszenierung von Till Rickelt entwickelt sich eine rasante Geschichte um zwei ausgesprochen ungleiche Schwestern, mit ausgiebig Spiellust und Figurenwitz dargestellt von Janina Dötterl und Luise Pahlke: Die eine, die Liesl, will heiraten, darf aber erst, wenn die andere, die Susi, ebenfalls einen Mann gefunden hat. Die aber lässt sich nicht so schnell von der Männerwelt einkassieren – ganz im Gegenteil und warum auch? Das sind die Spielregeln für ein hoch geschwindes Katz- und Maus-Spiel, in dem bis zuletzt niemand weiß, wer hier die Katz und wer die Maus ist.

Ein atemloses Spiel in Volksfest-Atmosphäre mit Humor, Heiratshatz und Humtata. Rund um das zentrale Doppelgestirn der Kohlhiesl-Schwestern gruppieren sich in der Inszenierung Yannik Dirksen, Knut Fleischmann, Leonard Graeber, Andreas Peteratzinger, Thomas Weber und Margret Gilgenreiner.

Freilichtbühne am Wehrgang

Altrathausplatz 12
Dinkelsbühl, 91550
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