Am Samstagmittag kam es zu einer aufsehenserregenden Situation in der Dinkelsbühler Innenstadt: Der Räuber Hotzenplotz wollte in einer Buchhandlung ein Buch entwenden: das Buch „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler, im Glauben, dass es sich dabei um seine Biografie handle.
Im Verlauf seiner daraufhin erfolgenden zwischenzeitlichen Festnahme durch die örtliche Polizei gelang ihm dann die Flucht durch die Innenstadt, bevor sich seine Spur im Theater im Spitalhof verlor. Die Polizei wurde bei der Verfolgungsjagd von vielen Kindern unterstützt, die zudem von Hotzenplotz verlorene und versteckte
Goldmünzen finden und im „Schatzamt-Fundbüro“ vor dem Theater gegen kleine Gewinne umtauschen konnten. 90 Gewinne hatte das Dinkelsbühler City-Marketing zusammengebracht, mit dem zusammen das Landestheater Dinkelsbühl diese Aktion geplant und durchgeführt hatte. Citymanagerin Antje Krumbholz und Theaterintendantin Jasmin Meindl dankten im Anschluss den zahlreichen örtlichen kommunalen Einrichtungen und Geschäften für das Bereitstellen der Gewinne und Polizeidienststellenleiter Roland Schürrle für seine freundliche, unkomplizierte und humorvolle Unterstützung der Aktion. Hotzenplotz-Darsteller Andreas Peteratzinger gab schon einmal eine eindrucksvolle Demonstration des Räuber-Daseins, das nun ab Samstag, 9. Mai, alle Zuschauerinnen und Zuschauer auf der überdachten Freilichtbühne am Wehrgang im Rahmen der anstehenden Aufführungen des Familienstücks „Der Räuber Hotzenplotz“ zu betrachten sein wird. Inklusive Großmutter, Kasperl, Seppel, Wachtmeister Dimplsmoser und Zauberwesen.
Weitere Informationen und Karten gibt es unter www.landestheater-dinkelsbuehl.de

Fotos: Miriam Locher



